Corrida
1983
Jo's
Wertung
Dan's
Wertung
cover-2.jpg (4943 Byte) La Corrida (Opening)
Oh Miguel
Miguels Traum
Eine Rose für Maria Madalena
Auf der Straße nach Madrid
Los Gitanos
Juanita Elena
Life is good - Life is scheen
Einst wird kommen der Tag
El Diablo
Dir darf nichts gescheh'n, Miguel
Einzug in die Plaza de Torros
Corrida
Olé Olé

 

1:39
3:25
3:45
4:04
4:35
4:18
3:58
3:49
3:56
2:52
3:44
1:44
3:32
4:16

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Alle Titel von Ralph Siegel/Bernd Meinunger

 

Kurzkommentar:
"Corrida", das fünfte, und, wie es sich heraus stellen sollte, letzte Album von Dschinghis Khan, ist eine verkannte Perle der deutschen Popmusik. Ralph Siegel und Bernd Meinunger hatten die Idee und den Mut, ein deutsches Musical zu schreiben, zu einer Zeit, als in Deuschland noch kein Mensch von Musicals oder gar Musical-Hallen sprach. Erzählt wird die Geschichte des Waisenjungen Miguel, der sich aus der Gosse Spaniens zum gefeierten Star-Torrero hochkämpft. Eine LP, für die das Publikum und auch die Dschinghis Khan-Fans im Jahr 1983 offensichtlich noch nicht bereit waren. Das Album floppte, die ausgekoppelten Titel "Corrida/ Olé Olé" schafften es - trotz eines umjubelten Auftrittes in "Wetten dass" - nicht in die Charts und Dschinghis Khan verschwanden in der Folge für zwei Jahre in der Versenkung. "Corrida", die Platte mit den zwei Seiten: Einerseits markierte das Musical den geforderten musikalischen Richtungswechsel, andererseits trugen die sehr mäßigen Verkaufszahlen schließlich zum Ende von Dschinghis Khan bei. Zwar veröffentlichte die Band 1983 noch die Single "Himalaja", die allerdings völlig unterging und meldete sich 1985 noch einmal mit der Single "Mexico" (samt der starken B-Seite "Rund um die Welt") zurück, was auch noch einige TV-Präsenz mit sich brachte, aber dann war Schluss. Das geplante (nach anderen Stimmen auch bereits eingespielte) Album "Rund um die Welt" erblickte nie das Licht derselben. Dschinghis Khan waren am Ende und lösten sich schließlich sang- und klanglos auf - wenn man von dem völlig missglückten Experiment der Dschinghis Khan Family (1987) absieht. 
 

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